Glück hatten die Athleten, dass das Wetter in der Woche vor dem Wettkampf so gut war. Wir hätten uns glatt mit der BTU angelegt und das Schwimmen in jedem Fall durchgeführt. So waren es dann doch erträgliche 18 Grad im Straussee.

Auf heimisch, brandenburgischem Boden ließ sich das Potsdamer Zeppelin-Team mit Altmann/Dietze/Krisa den Gesamtsieg bei den Männern nicht nehmen. Zweiter und Berliner Meister wurden Beyer/Grosser/Wopker vom TuS Neukölln. Berliner Meisterinnen wurden die Damen vom Triathlon Team Berlin Kottwitz/Möser/Thieme. Schneller waren auf der Olympischen Distanz nur die 'Mach 3'-Damen Döll-Hollmann/Neumann/Zachmann.

Über die Sprintdistanz flogen die Sportler Klemm/Schwob/Stephan vom TuS Neukölln am schnellsten. Die wichtige Wertung bei den Volkstriathleten entschieden die Herren Konschak/Kreye/Rosema für sich.

Wir gratulieren aber nicht nur den genannten, sondern allen Siegern und freuen uns auf ein Wiedersehen und viele neue Gesichter in 2010.

Vielleicht erinnert Ihr Euch noch...

...es war im schönen Monat Mai, ihr wart beim 11. Teamtriathlon und es war eine Wonne...

Jetzt, nach zwei Monaten kommt endlich die Ergebnisliste auf Papier, also auch an die, die uns nicht ihre Emil-Adresse aufgenötigt haben. Wir verschonen Euch mit den internen Gründen für die Verspätung, die cl und jh heißen, und versichern, daß wir eigens zu diesem Anlaß Vierteilen und Steinigen als Vereinsstrafen eingeführt haben. Und vor allem sagen wir:

Tschuldigung!

Wir danken Euch nochmals für Euer Kommen und gratulieren zu Eurer Leistung – vor allem denen, die nicht teamübergreifend Windschatten gefahren sind.

Wir laden Euch ein, uns auch im Jahr 2000 an den Bötzsee zu folgen. Christi fährt dann allerdings erst im Juni zum Himmel, wir verlassen also unseren Stammplatz am Samstag danach und sehen uns voraussichtlich am

20. Mai 2000

...garantiert mit Windschattenkontrollen.

Bis dann.

Die Schönheit gemeinsamen Frierens

LTC beim Team-Tri(Du)athlon wieder nicht zu schlagen

Es hat sich herumgesprochen: Der Teamtriathlon des SC Berlin liegt nicht nur zeitlich vor allen anderen Dreikämpfen in der Region – er ist auch viel, viel bedeutender! Allerdings bedarf es schon geübter Sinne, diese Bedeutung zu erkennen. Die Schönheit gemeinsamen Schwitzens – oder, wie in diesem Jahr, Frierens. Denn es regnete erstmals seit 1993 wieder, was die Hoffnung auf wiederum fünf sonnige TeamTri-Jahre zuläßt.

Wegen zu kalten Wassers wurde wieder einmal mit einer Laufstaffel gestartet. Bereits hier setzten sich die Titelverteidiger an die Spitze. Offenbar wissen die LTCer, worauf die Saisonplanung gerichtet sein muß.

Auf der voll gesperrten Radstrecke setzten erwartungsgemäß die „Spacehunters by bike" die Akzente. Nur die Hallenser konnten halbwegs mit diesem Weltraumjogger-Expreß mithalten. Entsprechend ging es zum Laufen: Spacehunters, Halle, dann Sisu und mit 1:30 Rückstand LTC.

Wo Wind ist, ist auch Schatten

Die LTC-Damen zogen derweil auf dem Rad unbehelligt ihre Kreise. Dahinter rollte einiges zusammen: das Fun-Team aus Berlin, die Tri-Hexen aus dem Norden und die Frauen des Veranstalters. Doch nicht nur bei den Damen wurde klar, daß selbst der TeamTri inzwischen ein Windschattenfahrproblem hat. Hier wird im nächsten Jahr garantiert mit gelben und roten Karten hantiert.

Auf dem 10km-Kurs durch den Wald setzte sich natürlich das nach Laufstärke besetzte Männerteam des LTC durch. Halle hielt sich überraschend auf zwei, „Die Roten Hosen" vom SCC stürmten zur Bronzetorte.

Auch die Frauen des LTC ließen nichts mehr anbrennen. Aus dem Dreierpack dahinter liefen die SC Berlin-Ladys davon.

Im dritten Wechsel, dem von der Ziellinie zu Bratwurstgrill und Freibier machten die Wasserratten wieder den fixesten Eindruck. Vorher hatten sie die viel unbedeutende Seniorenwertung gewonnen.

Also, liebe Triathleten, seid nachsichtig, wenn LTC und Wasserratten im Laufe der Saison nicht mehr so gut drauf sind: Sie haben ihren Jahreshöhepunkt schon hinter sich. Und fragt sie mal wie´s war! cl

 

Die Mitglieder und Freunde des SC Berlin, Abt. Triathlon, z.B.:

Gesamtleitung und Meldebüro: Peter Wuttke

Staffellauf: Peter Krebs

Wechselstube: Gert Grüner

Radstrecke: Lothar Bathe, Steffen Rada

Laufstrecke: Wolfgang Giersch

Verpflegung: Wilm Brinkmann, Michael Richter

Zeitnahme: Jörg Hering

Bürgermeister und Mentor: Dr. Ravindra Gujjula

Moderation: Thomas Hahn

Genehmigungen: Andreas Mehrlein

Ausschreibung, Ergebnisheft: Christof Latendorf

Sanitäter: Feuerwehr Altlandsberg

Finisher-Tassen: Fahrrad-Freese

Mineralwasser und Cola: Spreequell

Bier: Schultheiss

Startnr., Start- u. Zielband: runners point

Pokale: Euroteam

Finanzieller Zuspruch: Lionsclub Altlandsberg

10 Jahre Teamtriathlon

 

1989 im Strandbad Grünau gab es die Premiere: 123 Männer und Frauen hatten nichts besseres zu tun, als sich Ende Mai in die gut gekühlten, undurchsichtigen Fluten des Langen Sees zu werfen. Es gewannen die Gäste von Fiko Rostock.

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1990: Strandbad Grünau

 

1990: Zeit zum Umziehen

1990 kamen die ersten Starter aus dem Nichtsozialistischen Wirtschaftsgebiet und setzten ihre Neoprenanzüge den gelösten Rückständen unserer chemischen Industrie aus. Der Belag auf der 50-km-Radstrecke sorgte für solche Begeisterung, daß einige Nobel-Räder vor Freude zersprangen. So siegten die Männer des SC „bitza“ Moskau. Bei den Damen auf Platz zwei hinter Sisu: TVNRW mit einer gewissen Sonja Krolik.

1998 7       

1992 konnte endlich gebadet werden. Die ersten Männer waren diesmal die Starter des Veranstalters.

1993 wurden alle drei Disziplinen im Wasser ausgetragen. Das Strandbad Spitzmühle am Fängersee bot die Kulisse für die weltweit erste Meisterschaft im sportlichen Dauerduschen. Die Damen von Trisport Neubrandenburg und die Herren von FTL Berlin schafften nur die jeweils kürzeste Zeit.

Seit 1994 stürzt sich die wilde Horde ins Wasser des Eggersdorfer Bötzsees. Unter den besorgten Blicken mitgereister Mütter („Zieh dir wenigstens ´ne trockene Hose an, Jung!“) schwingen sich die Teilnehmer auf die Räder.

10 km Laufen auf gut gestreuten Waldwegen, unter der Anstachelung des Eggersdorfer Ortsverbandes freifliegender Mücken bilden den vorletzten Teil des Wettkampfes. Der letzte Teil verlangt den Teams noch einmal alles ab: Belagern der Verpflegungstische und Vernichten isotonischer Getränke (Zutaten: Hopfen, Malz, Wasser). Dies ist auch notwendig, denn die leeren Kästen werden als Podest für die Siegerehrung gebraucht.

 

 

 

1993: Olaf Rennicke, Christof Latendorf,
           Markus Pesch angefeuchtet

 

1998 Dieses Jahr also zum zehnten mal. Die Sponsoren waren vollständig angetreten und die Teilnehmer mit 160 Startern auch. Der ORB gab sich die Ehre und brachte eine kleine Sequenz. Ob die ARD in den kommenden Jahren beim Poker um die Live-Übertragungsrechte wird mitbieten können, ist jedoch ungewiß...

 

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1998: LTC nicht zu schlagen

   

Siegerinnen 1998:
Dagmar Geissinger, Martina Schrade, Daniela Neetzel

 

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Erfolgreichste Starter beim Team-Triathlon

10 Teilnahmen:

Klaus-Peter Schmidt

Gernot Petzsch

3 Siege:

Dagmar Geissinger (LTC ) 92, 97, 98

Daniela Neetzel (Sisu/LTC) 94, 96, 98

Wanda Schlotterer (Sisu/LTC) 90-92

Markus Pesch (FTL/Trisport Neubr.burg) 92, 93, 95

 

Applaus für 10 Jahre Teamtri

 

  1998 1    1998 6


Gelbe Engel an der Strecke

 

1998: Norman Stüwe, D.O. Beyer in Führung

 

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Wir danken unseren Sponsoren von 1998:

Brandenburgische Mineralquellen Grüneberg

Fahrrad-Freese
runners point 
Schultheiss
Euroteam
Lionsclub Altlandsberg

 

 

1998: Junge Kellner bei der Arbeit