Er ist für uns, was Mister Miyagi für Daniel-son ("Karate Kid") ist: Ein Herr und Meister, der immer ein offenes Ohr für uns hat, zu dem wir aufblicken und den wir heimlich bewundern: die Rede ist von Uwe Rösch, der den Rennsteiglauf in den 90er Jahren zu seiner Bühne machte und wie Jörg Plenzke (und Christine Latendorf, aber das ist eine andere Geschichte) einmal den Sprung auf das Ultra-Siegertreppchen schaffte. Vor 20 Jahren, im Infoheft Mai 1994, formulierte er einen Gedanken, der auch zwanzig Jahre nach seiner Verschriftlichung noch Gültigkeit hat. "Was wir tun, das tun wir, weil wir es wollen und weil es uns Spaß macht. Und gut tut uns nur, wobei wir uns noch gut fühlen. Also seid freundlich und lächelt auch mal beim Training. Hört, seht und riecht die Natur gerade jetzt. Und vergesst das "Hallo" für die Mittrainierenden nicht, sonst werdet ihr zu Trainingsmaschinen."

Harz-Urlauber Olaf Peschel hatte am vergangenen Wochenende noch zwanzig Zentimeter Schnee unter den Skiern, was es ihm erlaubte, etliche Langlauf-Kilometer in sein Trainingsbüchlein notieren zu dürfen. Die Temperaturen derzeit machen es aber unwahrscheinlich, dass in unserem Trainingslager im Osterzgebirge (20/02 – 23/02) geski-t werden kann. Aso: Mountainbikes ins Gepäck! Oder ihr habt so Skykes wie der Uwe, die ihr mitnehmt.

dusche-white-sAuch unser Verein hat ja zweimal die Wertung beim A3K-Teamwettkampf gewinnen können. Am Donnerstag gab Christof die Geschichte von dem einst siegreichen FTL (= Friedrichshainer Triathlon Liga bzw. Fahrrad Technik Lippke)-Trio Rennicke/Latendorf/Pesch zum Besten, als Olaf Rennicke die gesamten 40km auf dem Rad vornweg fuhr, Christof ihn mit seiner extra angebauten Klingel bat, doch auch mal vorn fahren zu dürfen, und die drei Top-Läufer den 3min Rückstand dann auf der Laufstrecke noch in einen Sieg umwandelten. Demnächst hoffentlich irgendwo mit Bildern auf unserer Teamtri-Seite nachlesbar.

Der von unserem Verein ausgerichtete Teamtriathlon am Straussee rückt näher. Da er traditionell im Mai stattfindet, das Wochende des 17+18/05 durch Konkurrenz-Veranstaltungen belegt scheint (Samstag: Rennsteiglauf und Spreewald Duathlon, Sonntag: Velothon) und am 24/05 Europawahl und Volksentscheid anstehen, tippen wir mal auf den 31/05 als Austragungstermin. Es sei denn, der Hetzer schreibt noch was über die immer dicker werdende Eisschicht auf dem Straussee.

Der im Kalenderjahr 2013 wohl fleißigste und gewissenhafteste Trainingszeitenangebotsnutzer des A3K (Name der Redaktion bekannt) war am Mittwoch hin- und hergerissen. "Um 18 Uhr hab ich extra noch mal in meine Mails geschaut, und Joyce hatte mir ja vorher abgesagt", so der Regionalliga-Starter. Also eilte er ins Sportforum, weil sich herumgesprochen hat, das sich dort mittwochs besonders fleißige und ehrgeizige Athleten und Athletinnen bei Intervallen gern mal so richtig die Lichter ausschießen Und, was war? Keiner da. Holger (vollständiger Name der Redaktion bekannt) quälte sich allein auf dem 200-Meter-Oval. Und wenn er etwas nicht mag, dann ist es, sich allein zu quälen. Und das Ende vom Lied? Im Volkspark traf sich eine kleine vierköpfige Schar für eine Stunde zum gemeinsamen Laufen. Angeführt von Matthias, der sogar bei den Sprints mitzog, obwohl er am Samstag bei der Brocken Challenge, so einem fiesen Ultralauf im Osten, genug andere Probleme haben wird. Also nochmal der Aufruf an dieser Selle: Kommt am Mittwoch zahlreich in den Volkspark Friedrichshain! Das Training durch Joyce (oder Anna) ist herausfordernd, abwechslungsreich, durchdacht und für jedes Niveau. Ein Blick in die Ergebnislisten des letzten Jahres offenbart, das wir das Lauftraining gut gebrauchen können.

Ja, man muss es ehrlich sagen: der Ton ist rauer geworden am Schwimmbecken und ums Schwimmbecken herum am Olympiastützpunkt in Berlin-Hohenschönhausen. Da herrschte in dieser Woche ein Ton, den man sonst nur im Kasernenhof antrifft. Ein um Anonymität bittender Athlet berichtete nach dem Schwimmen: "Ich bin jetzt 43, und da kommt dieser Bengel, der ist 21 oder 22, und der schreit hier rum. Und sagt am Montag: "Wer quatscht, macht fünf Liegestütze". Mal ehrlich: Ich bin zwanzig Jahre älter. Da habe ich mich schon gefragt, ob ich mir das hier antun soll."

Auch die Herren Hering und Schleusinger fanden nach einer gefühlten Ewigkeit mal wieder den Weg in die Seffenstraße. Wohl selten war die Schwimmresonanz größer als im Augenblick.