IMG 2289 800Nachdem zumindest ich (Holger) schon in der Vorwoche beim Regionalliga-Wettkampf meine Hitzeverträglichkeit getestet und trainiert habe (lief ja nicht so gut), konnte es eigendlich nur aufwärts gehen. Leider hatte ich schon die ganze Woche das Gefühl einer gewissen Trägheit in Armen und Beinen. Also nahm mich mir nichts weiter vor, als den sehr schönen Wettkampf (so munkelt man in Fachkreisen) in MeckPom zu genießen.

 

Anfahrt mit der Regionalbahn (sehr entspannt) in Begleitung von Pascal. Ole setzte auf das eigene Fahrzeug - Pünktlich und völlig entspannt trafen wir 70min vor dem Start ein und durften uns über die Nachricht freuen, dass Neo erlaubt ist. Wegen der nun schon lange anhaltenen hohen Temperaturen hatte ich lange überlegt ihn gleich zu Hause zu lassen. Alles weitere bis zum Start so wie immer - keine besonderen Vorkommnisse.
Spannend: die Szenerie am Schwimmstart wurde von mehreren Kameradrohnen beobachtet - mal schauen ob sich die Bilder mal irgendwo finden lassen.

Das Schwimmen: oh Gott, da war sie wieder die Schlappheit der letzte Tage - nach 150Metern hatte ich schon keine Lust mehr - ich stelle mir die Frage, einfach wieder zurück zum Strand oder nach der ersten Runde (1000m) heimlich aus dem Feld verschwinden. Nach einer Weile fand ich dann einen ruhigen entspannten Rhytmus und konnte so doch den Radpart in Angriff nehmen.

Das Radeln: Wegen der ungewissen Form, wollte ich bewust "halblocker" losfahren, aber selbst das erwieß sich heute als zu schnell. Im Verlauf des Rennens ging es körperlich immer weiter bergab - Puls 135 auf den letzten 20km (oberer GA1-Bereich). Was soll das bloss beim Laufen werden? Der abschließende Blick auf die Ergebnisslisten zeigt - Radform ist futsch. Nachdem ich diese Saison schon ein paar (für mich) gute Radleistungen (Radplatzierung = Laufplatzierung) auf die Straße gebracht habe, muss ich mir an dieser Baustelle Gedanken machen, damit ich dem Team in der Regionalliga noch eine Hilfe sein kann.

Das Laufen: Wieder die gleiche Strategie - ruhig angehen (4:30 je km) und mal sehn wie es sich entwickelt. Bei km 5 überholte (überrundete) mich der Führende (Florian Seifert vom TVB) und ich lief nur noch 4:35. Bei km 14 fehlte nicht mehr viel zu 5-Minuten Grenze. Aber es geschehen noch Zeichen und Wunder ab km 15 ging es irgendwie besser - die Kilometer bis zum Ziel wurden immer schneller und am Ende ging es tatsächlich wieder in Richtung vier Minuten je km - das soll jemand verstehen. Die Laufplatzierung war am Ende dann doch viel besser als gedacht - waren wohl alle bei den Temperaturen ziemlich langsam unterwegs.

Wie ging es Ole und Pascal:
Zitat von Ole: "Wenn es heute gut gelaufen wäre, hätte ich im nächsten Jahr nochmal Ernst gemacht" Hoffendlich überlegt er es sich nochmal anders.
Pascal: war vor zwei Jahren schonmal hier und hat sich im Vergleich zu damals um mehr als eine halbe Stunde gesteigert. Zudem war Schwimmen erstmals (lt. Platzierung) nicht die schwächste Disziplin. Zum Vergleich hier mal die Zeiten
von 2012 (140.)  SCHW.:1:00:54 (159.) RAD: 2:42:01(146.) LAUF: 1:56:30 (120.)
und 2014 ( 76.)  SCHW.:0:41:07 ( 69.)  RAD: 2:27:22( 81.)  LAUF: 1:49:55 ( 65.)
Weiter so und viel Spaß bei der nächsten Langdistanz!

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mein Fazit:
Schwimmen: irgendwo im Mittelfeld abgeschlossen - mehr habe ich eben nicht drauf.
Rad: 42. Radzeit bei 120 Startern, das habe ich dies Jahr schon viel besser hinbekommen.
Lauf: 17. Laufzeit - da ging es wohl vielen anderen genauso schlecht bei 28Grad und knalliger Sonne
Event: Organisation, Zuschauer, Strecken sind absolut empfehlenswert. Die Anreise aus Berlin mit der Bahn ist sehr bequem - am Besten mit Gruppenticket.
Ich komme wieder, hoffendlich mit mehr Bums auf dem Rad.

Rennausgang:
Männer: Florian Seifert (3:36:35) vor dem Vorjahressieger Matthias Dietze (3:39:34). Dritter wird Thomas Schmidt (3:40:25) vor Marcus Liebelt (3:41:44)
Frauen: Sieg geht an die Profiathletin Tamsyn Hayes aus Neuseeland (4:11:06) Zweite: Vorjahressiegerin Annalena Füllbrandt (4:32:50). Dritte: Antina Neugebauer (4:37:56)

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29. MüritzTriathlon 2-77-20km
27.  Holger Dembowski  5.mAK45  4:26:31  39:26(56.) - 2:13:26(42.) - 1:31:17(17.)
47.  Ole Ditten  8.mAK45  4:42:22  36:07(24.) - 2:12:14(32.) - 1:49:12(62.)
76.  Pascal Picha  9.mAK30  5:03:58  42:07(69.) - 2:22:27(81.) - 1:49:55(65.)

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